So machen Sie mit einer Drohne die perfekten Luftaufnahmen.

Luftaufnahmen liegen mitten im Trend, und dank Drohnen ist es inzwischen ein Leichtes, Ihr Marketing-Video oder Ihr Fotomaterial attraktiver zu gestalten. Mit einer Luftaufnahme können Sie Ihr Unternehmen aus der Ferne zeigen, Informationen über Ihre Produktion verbreiten oder durch malerische Panorama-Blicke überzeugen.
Die Vogelperspektive eignet sich für verschiedene Arten von Videos, sei es ein Erklärvideo, das Heranzoomen an Ihr Unternehmen in einem Recruitingfilm, eine Einführung in die Industrie oder ein Imagefilm, mit dem Sie sich positionieren wollen.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie das passende Motiv finden, worauf Sie bei der Produktion von Luftaufnahmen mit Drohnen achten sollten, und welche technischen und rechtlichen Aspekte dabei besonders wichtig sind.
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Das passende Motiv für die Luftaufnahme finden

Das passende Motiv für eine Luftaufnahme finden.Zunächst einmal sollten Sie für Ihren Film genau überlegen, welche Geschichte Sie erzählen möchten. Dafür ist es hilfreich, ein Storyboard zu entwerfen, in dem sich die verschiedenen Aufnahmen bereits erkennen lassen. Nur selten werden Sie den ganzen Film mit der Drohne drehen; wahrscheinlicher ist, dass Sie einige wenige Luftaufnahmen in das Video einstreuen.

Denken Sie beim Filmen mit der Drohne auch stets an die Zielgruppe. Können Sie diese mit hochwertigen, stimmungsvollen oder beeindruckenden Luftaufnahmen beeindrucken? Oder handelt es sich um eine Spielerei, die für das eigentliche Video nicht wichtig ist? Seien Sie streng mit sich selbst und widerstehen Sie der Versuchung, das neue Spielzeug nur des Spaßes wegen zu nutzen.
Wenn Sie wissen, welche Art und wie viele Luftbilder Sie benötigen, geht es daran, das passende Motiv ausfindig zu machen. Vermutlich haben Sie bereits eine Vorstellung davon, wo Sie die Drohne steigen lassen möchten. Beachten Sie die folgenden Tipps, um das Motiv zu optimieren:

  • Überprüfen Sie die Umgebung, um zu vermeiden, dass Regenwolken oder Tiere zu sehen sind
  • Stellen Sie sicher, dass Sie einen guten Landeplatz für die Drohne haben
  • Nutzen Sie die goldene Stunde direkt nach dem Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang, um von satten Farben und weichem Licht zu profitieren
  • Wechseln Sie die Perspektive und schwenken Sie zum Beispiel auch nach unten
  • Finden Sie immer neue Orte, indem Sie bei Instagram und auf anderen Fotoportalen suchen
  • Nutzen Sie Google Maps, Google Earth und andere Kartendienste, um vor dem Filmen zu überprüfen, ob der anvisierte Ort sich zum Filmen eignet

Beim Filmen mit der Drohne sollten Sie sich außerdem immer wieder darauf besinnen, dass Sie vor allem eine interessante Perspektive anbieten möchten. Spielen Sie damit und versuchen Sie zum Beispiel, gewöhnliche Dinge dank Luftaufnahme spektakulär zu machen. So erzeugen Sie beim Zuschauer Emotionen und bleiben leichter im Gedächtnis, was das Ziel Ihres Video-Marketings sein sollte.

Tipp: Nutzen Sie die Drohne auch, um Gegenden, die normalerweise schwer zu filmen sind, aufzunehmen. Dazu gehören Berge und das Meer, die in Luftaufnahmen beide besonders gut aussehen.


Hinweise für die Produktion von Luftaufnahmen

Um Ihre Luftaufnahmen zu produzieren, brauchen Sie neben der Idee für den Ort, für die Geschichte und für die richtige Zeit zum Filmen auch die korrekten Techniken. Es gibt viele verschiedene Fotodrohnen, die inzwischen auch für Hobbyfilmer erschwinglich sind.

Wenn Sie sich eine Profi-Drohne wünschen, sollten Sie mit Kosten im fünfstelligen Bereich rechnen. Doch auch im vierstelligen Bereich gibt es hochwertige Modelle, die gute Luftbilder liefern. Dabei kommt das Raw-Format zum Einsatz, das Sie später am Computer bearbeiten können.
Wir empfehlen Ihnen, die Aufnahmen der Flugdrohne so schnell wie möglich auf Ihr Smartphone zu laden, um technische Unglücke zu verhindern. Gehen Sie mit der Drohne wie mit einer wertvollen Spiegelreflexkamera um und versichern Sie sie entsprechend.
Zur Hardware gehört neben der Drohne mit ihrer Kamera auch eine passende App für Ihr Smartphone. Auf dieser können Sie die Drohne steuern, die Kamera einsehen und weitere wichtige Regelungen und Hinweise erkennen. Verlassen Sie sich jedoch nicht allein auf Ihr Smartphone, sondern nutzen Sie auch eine Fernbedienung sowie andere vorhandene Hilfsmittel.


Technische Aspekte für Luftbilder

Auch, wenn Sie sich noch nicht gut mit der Vogelperspektive auskennen, ist es möglich, mit einer Drohne perfekte Luftaufnahmen zu schießen. Beachten Sie dafür die folgenden technischen Tipps:
Komponieren mit Grid: Wie bei jedem Foto sollten Sie auch bei Aufnahmen mit der Drohne den goldenen Schnitt beachten. Um mit geometrischen Konstruktionen zu beeindrucken, können Sie sich die Gitterfunktion einblenden lassen. So sehen Sie, in welchem der 9 Bereiche der Grid sich das Motiv derzeit befindet und können die wichtigen Schnittpunkte auf die Linien legen.

D-Log-Modus für die Nachbearbeitung: In diesem Modus sehen die Bilder zwar zunächst ein wenig verwaschen aus, aber bei der Bearbeitung am PC werden Sie merken, dass eine hohe Detailfülle vorhanden ist. Um in der Nachbearbeitung mit Zoom und anderen Werkzeugen zu arbeiten, ist der D-Log-Modus daher ideal.
ND-Filter: Die sogenannten Neutral Density Filter sind in den meisten Fotodrohnen integriert. Sie funktionieren ähnlich wie die Filter bei Instagram oder wie eine Sonnenbrille und sind bestens geeignet, um bei greller Sonne das Licht ein wenig zu dämmen. Als Anfänger sind Sie mit einem ND8-Filter sehr gut beraten.
Histogramm: Auch für Laien ist es wichtig, bei den Aufnahmen mit der Drohne die korrekte Belichtungszeit zu wählen. Insbesondere bei Fotos sollten Sie darauf achten, aber auch für Videos spielt die Beleuchtung natürlich eine zentrale Rolle. Das Histogramm zeigt Ihnen an, welche Schatten, Mitteltöne und Lichter im Bild vorhanden sind.
Tipp: Aktivieren Sie Grid und Histogramm zu jedem Zeitpunkt, um Ihre Aufnahme schon beim Filmen oder Fotografieren anpassen zu können.
Neben diesen technischen Hinweisen ist auch die Nachbearbeitung der Bilder sehr wichtig. Dafür sollten Sie das Raw-Format kennen und den D-Log-Modus benutzt haben. Experimentieren Sie ein wenig mit den verschiedenen Softwares, bis Sie eine finden, die Ihnen gefällt. Weitere Tipps für Schnitt & Co. finden Sie in unserem Blog.


Rechtliche Aspekte rund um Drohnen

Wichtig ist es außerdem, dass Sie sich mit den Regeln für die Luftbildfotografie und das Filmen von Aufnahmen mit Drohnen auseinandersetzen. Generell gilt in Deutschland, dass Sie für eine kleine, leichte Drohne weder eine Aufstiegsgenehmigung noch einen speziellen Führerschein brauchen.
Hinweis: Investieren Sie unbedingt in eine Haftpflichtversicherung für Modellflugzeuge.

In jedem Gebiet gibt es andere Vorschriften, was die Nutzung der Drohne angeht. Jedoch sollten Sie stets beachten, dass Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift fest an der Drohne anbringen. Idealerweise sollte die Schrift feuerfest sein, um bei Unfällen mit Flugzeugen oder Fahrzeugen identifizierbar zu sein.
Generell gilt, dass Sie in Wohngebieten, auf Privatgrundstücken, in Vogelschutzzonen und in der Nähe von Flughäfen keine Drohne fliegen dürfen. Außerdem ist es bei Menschenansammlungen untersagt, Luftbilder zu machen, sofern Sie keine Genehmigung dafür haben.
Gehen Sie daher immer auf Nummer sicher und fragen Sie rechtzeitig nach, ob Sie in der entsprechenden Gegend mit Ihrer Fotodrohne unterwegs sein dürfen. Häufig sind die Einsatzgebiete auch entsprechend ausgezeichnet bzw. die No-Go-Gegenden mit Schildern markiert.
Hilfreich sind die Steuerungs-Apps von Drohnen, die Ihnen zeigen, wo der Aufstieg erlaubt ist. Verlassen Sie sich jedoch nicht ausschließlich darauf. Außerdem gelten im Ausland häufig andere Regeln. Bei Missbrauch sind empfindliche Bußgelder zu erwarten, weshalb eine ausdrückliche Genehmigung die beste Wahl ist.
Achten Sie beim Flug Ihrer Drohne also auf die folgenden rechtlichen Vorgaben:

  • Handelt es sich um ein Einsatzgebiet für Drohnen?
  • Haben Sie die Drohne stets in Ihrer Sichtweite?
  • Ist die Luft klar?
  • Gibt es einen geeigneten Landeplatz?
  • Halten Sie Persönlichkeits- und Privatrechte der Fotografie ein?
  • Kennen Sie die örtlichen Regelungen?
  • Haben Sie eine ausdrückliche Genehmigung bzw. können Sie eine Erlaubnis für die Luftaufnahmen vorweisen?

Unser Fazit: Überzeugen Sie mit der Vogelperspektive!

Mit einer Drohne können Sie wunderschöne Luftaufnahmen für Ihre Videos produzieren, die mit der Vogelperspektive überzeugen. Werden Sie daher kreativ und bemühen Sie sich, die Aufnahmen für besondere Aussagen, neue Perspektiven und spannende Effekte zum Einsatz zu bringen.
Sie brauchen dafür eine hochwertige Drohne, die Sie schon für Kosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro erwerben können, sowie die dazugehörige App auf Ihrem Smartphone. Beachten Sie die vorgestellten technischen Aspekte und seien Sie von Anfang an sicher, was Sie filmen wollen. Denn noch so schöne Luftbilder helfen Ihnen nicht, wenn diese für das Video oder den Werbespot irrelevant sind.
Besonders wichtig ist, dass Sie sich stets über die rechtliche Situation informieren. Ihre Drohne dürfen Sie zwar ohne besondere Genehmigung fliegen lassen, brauchen aber eine Haftpflichtversicherung und müssen Ihren Namen und Ihre Adresse am Gerät kenntlich machen.
In vielen Gebieten in Deutschland und im Ausland ist der Einsatz von Drohnen nicht erlaubt. Wenn Sie sich dennoch zum Filmen entscheiden, erwarten Sie hohe Bußgelder und eventuell weitere Strafen. Daher empfehlen wir Ihnen, stets eine schriftliche Genehmigung des Grundstückbesitzers oder der Stadt einzuholen.
Ihre Luftbilder aus der Vogelperspektive können Sie dann am PC bearbeiten und dabei die Auflösung und andere technische Aspekte optimieren. Sie wünschen sich dabei Unterstützung? Gern sind wir für Sie da und erstellen gemeinsam mit Ihnen spannende Videos aus neuen Perspektiven. Kontaktieren Sie uns einfach!