Wie Sie den idealen Markennamen für Ihr Angebot entwickeln

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Wenn es auf dem Markt lautstark zugeht und es viele Konkurrenten gibt, fällt es einzelnen Unternehmen entsprechend schwer, aus der Masse hervorzustechen. Ein prägnanter Markenname ist dann oft eines der wenigen Mittel, um die Aufmerksamkeit von Interessenten auf sich zu ziehen. Der Markenname wird in der Regel das Erste sein, was potenziellen Kunden ins Auge springt – und wenn dieser nicht griffig oder überzeugend genug ist, dann womöglich auch das Letzte. Deswegen ist ein gut gewählter Name von entscheidender Bedeutung für das Wohl und Wehe Ihres Unternehmens und kann Ihnen allein schon durch seine Einprägsamkeit oder Originalität einiges an Marketingarbeit abnehmen. Ein starker Markenname …

  • hebt Sie von der Konkurrenz ab
  • spiegelt kurz und bündig die Persönlichkeit des Unternehmens wider
  • erhöht den Wiedererkennungswert des Unternehmens deutlich
  • ist der erste Anhaltspunkt für kreative Werbekampagnen
  • sorgt für Präsenz in der öffentlichen Wahrnehmung auch über die Produkte oder Dienstleistungen ihres Unternehmens hinaus
  • geht der Reputation Ihres Unternehmens voraus.

Ob Sie nach einem passenden Markennamen für Ihr Unternehmen suchen oder eine neue Produktlinie benennen wollen, hier sind einige Tipps, die Sie bei der Namensfindung unbedingt beachten sollten:


1. Diese Kriterien sollten Sie bei der Findung ihres Markennamens berücksichtigen

Bevor wir unseren eigenen starken Markennamen entwickeln können, sollten wir uns ansehen, was die Namen von weltbekannten Marken häufig ausmacht. Ausnahmen bestätigen bei allen Kriterien selbstverständlich die Regel, doch wer mindestens 80 % der folgenden Merkmale erfüllt, ist auf einem guten Weg.

  • Leicht auszusprechen und zu buchstabieren – nur so kann sich der Name gut im Gedächtnis der potenziellen Interessenten einprägen und nur so kann sich effektive Mund zu Mund-Propaganda im Gespräch oder über die sozialen Medien entwickeln.
  • Einzigartig im entsprechenden Marktsegment sowie angrenzenden Marktbereichen
  • Kurz und knapp – idealerweise ein Wort mit zwei oder maximal drei Silben
  • Weckt nicht unabsichtlich negative Assoziationen, auch nicht in Fremdsprachen
  • Geht über die bloßen Angebote des Unternehmens hinaus und bezieht sich stattdessen zum Beispiel auf Werte und Ziele des Unternehmens
  • Ist als Markenzeichen frei und kann gesichert werden
  • Top Level Domain ist ebenfalls verfügbar

2. Wählen Sie den richtigen Namenstypen für Ihr Unternehmen aus

Auf der Suche nach dem perfekten Markennamen kann es von Vorteil sein, über die verschiedenen Namenstypen Bescheid zu wissen. So können Sie eine erste Stoßrichtung auswählen, die die endlosen Möglichkeiten einschränkt. Generell lassen sich Unternehmensnamen in fünf verschiedene Typen einteilen:
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  • Beschreibende Namen sind Namen, die vor allem funktionaler Natur sind und genau das beschreiben, was die Produkte und Services des Unternehmens leisten. Beispiele sind Volkswagen, Deutsche Bank oder Vodafone. Der Vorteil solcher Namensgebung ist, dass sie leicht verständlich ist und den potenziellen Kunden umgehend vermittelt, worum es bei dieser Marke geht. Der Nachteil ist, dass derlei Markennamen oft langweilig und generisch wirken können und es gegebenenfalls schwierig sein kann, den Namen markenrechtlich zu schützen, weil der Begriff eventuell häufig in anderem Kontext oder gar von der Konkurrenz verwendet wird.

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  • Erfundene Namen haben ihren Ursprung häufig in Fremdsprachen wie Latein oder Griechisch und/oder sind Abwandlungen von Begriffen, die in der Mythologie, Literatur oder Wissenschaft vorkommen. Prominente Beispiele sind Nike, Google, Sony oder Starbucks. Der Vorteil dieses Namenstypus ist, dass die gewählte Bezeichnung höchstwahrscheinlich einzigartig ist und sich auch leicht trademarken lässt. Ein Nachteil kann sein, dass es oft nicht sofort ersichtlich ist, welche Produkte und Dienstleistungen sich hinter dem Namen verbergen.

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  • Erlebnisbasierte Namen beziehen sich auf menschliche Emotionen und Erfahrungen oder sind nach allgemein bekannten Begrifflichkeiten benannt, die als Assoziation für die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens dienen. Beispiele hierfür sind etwa Intel, Microsoft, Germanwings oder Lieferheld. Derlei Namensgebung bringt die Persönlichkeit des Unternehmens schnell zum Ausdruck und fördert das Kopfkino der potenziellen Kunden, sodass schnell eine emotionale Verbindung aufgebaut werden kann. Einige Namen dieses Typs erscheinen aber auch schnell generisch: Markennamen, die zum Beispiel Worte wie Explorer oder Fire beinhalten, sind überall anzutreffen und gehen schnell in der Masse unter.

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  • Expressiven Namen geht es vorrangig darum, ein Bild im Kopf des potenziellen Kunden oder eine Emotion heraufzubeschwören, ohne dass der Name zwangsläufig etwas mit dem Produkt oder der Dienstleistung zu tun hat. Dazu zählen zum Beispiel Apple, Yahoo!, Penny oder Puma. Auch diese Bezeichnungen sind häufig sehr einzigartig – zumindest im gewählten Kontext – und haben hohen Wiedererkennungswert. Wenn Sie allerdings schlecht gewählt sind, können Sie auch komplett fehl am Platz wirken.

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      • Gründernamen als Unternehmensnamen sind weiterhin sehr präsent. Aldi, Adidas oder Hewlett Packard sind dafür eindrückliche Belege. In der Vergangenheit war es Gang und Gäbe, sein Unternehmen nach sich selbst zu benennen, weswegen es weiterhin noch viele Unternehmen gibt, die den Namen ihres Gründers tragen. Inzwischen ist dieser Namenstyp allerdings ein wenig aus der Mode gekommen, da der Name des Gründers häufig weder die Angebote des Unternehmens treffend beschreibt noch durch Originalität aus der Masse hervorsticht. In einigen Fällen kann es sich allerdings lohnen, den eigenen Namen als Markennamen in Erwägung zu ziehen.

Ist ein einzigartiger Name oder ein beschreibender Name besser für meine Marke?

Die Antwort auf diese Frage gibt in aller Regel die Kundschaft beziehungsweise das Geschäftsfeld. Wenn Sie in einer Branche tätig sind, die unkomplizierten und altbekannten Service in einem bestimmten Bereich erfüllt (z.B. im Handwerksgewerbe), dann sind Sie mit einem beschreibenden Markennamen auf der sicheren Seite. Potenzielle Kunden erwarten hier bezüglich des Namens keine ausgefallenen Kreativleistungen, sondern dass sie auf einen Blick erfahren, was sie bekommen. Wenn Sie hingegen ein kreatives Startup eröffnen, dass der Kundschaft einen neuartigen Service anbietet, dann lohnt es sich, für diese Innovation auch einen einzigartigen Namen zu finden. Nur so kann sich Ihre Erfindung effektiv herumsprechen.


3. In 5 Schritten zum perfekten Markennamen

Wer sich für einen Namenstypus entschieden und die grundlegenden Kriterien für erfolgreiche Markennamen verinnerlicht hat, kann sich nun in fünf Schritten daran machen, den perfekten Namen für seine individuelle Marke zu finden:

      1. Am Anfang sollte eine umfassende Marktanalyse stehen. Nur so lässt sich überblicken, welche Namen es bereits im jeweiligen Marktsegment gibt und in welche Richtung gedacht werden muss, um aus der Masse hervorzustechen. Hierbei ist vor allem wichtig, wie Sie das Unternehmen, das Produkt oder die Dienstleistungen auf dem Markt positionieren möchten: Was zeichnet Ihr Vorhaben im Vergleich mit der Konkurrenz besonders aus? Welche besonderen Werte liegen Ihrem Angebot zugrunde? Die ersten Worte, die Ihnen bei diesen Fragen in den Sinn kommen, könnten bereits den Grundstein für Ihren perfekten Markennamen legen.
      2. Im zweiten Schritt wird gebrainstormt. Stellen Sie eine Liste mit allen Worten zusammen, die Ihnen in Bezug auf Ihre Marke einfallen. Je nachdem für welchen Namestypus Sie sich entschieden haben, fokussieren Sie sich hierbei auf eher beschreibende oder eher emotionale und assoziative Worte. Wenn Sie eine umfangreiche Liste beisammen haben, sortieren Sie schlussendlich noch die Worte aus, die von der Konkurrenz bereits genutzt werden.
      3. Im nächsten Schritt werden die gesammelten Worte weiterverarbeitet. Wer zum Beispiel auf der Suche nach einem erfundenen oder expressiven Markennamen ist, könnte die Herkunft der Worte untersuchen oder sie in verschiedene Fremdsprachen übersetzen. Wer nach einem erlebnisbasierten oder beschreibenden Namen sucht, könnte verschiedene Worte zusammensetzen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Probieren Sie einfach ungezwungen aus.
      4. Ein optionaler weiterer Schritt ist es, die im Schritt 3 herausgefundenen Herkunftsworte oder Zusammensetzungen zu abstrahieren und dadurch Wortneuschöpfungen zu entwickeln. Auf diese Weise entstehen in der Regel erfundene Markennamen. Google wurde etwa von dem mathematischen Begriff Googol abstrahiert, der eine Eins mit hundert Nullen beschreibt.
      5. Nun sollten Sie eine schöne Liste von potenziellen Markennamen beisammen haben. Überprüfen Sie, welche davon noch nicht als Markennamen eingetragen sind und für welche Sie eine Top Level Domain beantragen können. So scheidet noch eine Reihe von Kandidaten aus. Sie können nun ihren perfekten Markennamen aus der finalen Liste auswählen oder starten den Prozess erneut bei Schritt 2, wenn Sie mit den bisherigen Ergebnissen noch nicht zufrieden sind.

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