Videoproduktion: 9 Tipps für Konzeption, Dreh und Schnitt.

Im Marketing sind Videos inzwischen nicht mehr wegzudenken. Sie helfen Ihnen dabei, Ihr Unternehmen auf eine attraktive und zeitgemäße Art darzustellen und dienen verschiedensten Zwecken. Es gibt etwa die folgenden Videoarten:

Je nachdem, was Sie mit dem Film erreichen wollen, sollten Sie sich schon vor der Konzeption Ihrer Filmproduktion damit beschäftigen, was nötig ist. Beginnen Sie den Prozess mit einer Recherche: Schauen Sie sich die Videos der Konkurrenz an und notieren Sie sich, was Ihnen gut gefällt und was Sie anders machen würden.
Für den Dreh eines guten Videos ist es nicht ausreichend, wenn Sie Hobbyfotograf sind oder sich eine gute Videokamera anschaffen. Sie müssen sich gründlich mit der Zielgruppe, dem Corporate Design Ihres Unternehmens, dem gewünschten Storyboard, dem eigentlichen Dreh und später auch dem Schnitt des Videos beschäftigen. Darüber hinaus darf der Sound nicht fehlen.
In diesem Artikel erhalten Sie hilfreiche Tipps rund um Konzeption, Dreh und Schnitt von Videos. Wenn Sie sich weitere Unterstützung wünschen oder uns direkt mit der Videoproduktion beauftragen möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!


Tipps für die Videokonzeption

Zunächst einmal sollten Sie sich genau damit auseinandersetzen, welche Art von Video Sie benötigen. Denken Sie daran, dass das Storytelling besonders gut bei einer Zielgruppe ankommt. Dafür ist es natürlich essenziell, die Zielgruppe gut zu kennen. Folgen Sie diesen Tipps für die Videokonzeption:

#1 Kreieren Sie eine Persona

Beginnen Sie am besten mit der Zielgruppe. Dafür ist es sinnvoll, sich eine Person vorzustellen, die die Zielgruppe verkörpert. Geben Sie dieser fiktiven Person einen Namen und gewissen Eigenschaften, die Sie auch auf einem Whiteboard auflisten können. So weiß Ihr Team genau, an welche Person Sie sich richten. Denken Sie bei der Videoproduktion daran, dass Ihrer „Persona“ das Video gefallen soll.

#2 Experimentieren Sie mit verschiedenen Stilen

Allzu viele Videos sind zwar gut produziert, letztendlich aber doch ein wenig langweilig. Um dies zu vermeiden, sollten Sie überlegen, einen besonderen Stil zu nutzen. Hier haben wir Ihnen die 7 beliebtesten Stile für Erklärvideos zusammengestellt, die von Comics über Piktogramme bis hin zu Wasserfarben reichen. Werden Sie kreativ!

#3 Nutzen Sie ein Storyboard

Nun geht es daran, eine Idee für Ihr Video zu entwickeln. Diese hängt von Ihrer Botschaft, aber auch von Ihrer Intention ab. Möchten Sie Kunden von einem neuen Produkt überzeugen, mögliche Bewerber an Ihrem Unternehmen interessieren oder auf ein Event hinweisen? Die Geschichte, die Ihr Video erzählt, sollte zur Botschaft passen und einen klaren Call-to-Action enthalten. Da dieser erst am Ende kommt, ist es sehr wichtig, Ihre Zuschauer solange mithilfe von Emotionen und Humor „bei Stange“ zu halten.
Dabei hilft ein Storyboard, in dem Sie die verschiedenen Szenen Ihres Videos planen. Sie müssen nicht gut zeichnen können – wichtiger ist es, eine visuelle Gestaltung des Videos vorliegen zu haben. Dieses dient als Grundlage für den folgenden Dreh und ist das wichtigste Ergebnis der Vorproduktion.

Tipps für den Videodreh

Wenn Sie eine gute Kamera haben, spricht nichts dagegen, selbst zu filmen. Alternativ können Sie einen Kollegen, der sich mit Dreharbeiten auskennt, bitten, Ihnen zu helfen. Häufig haben hier auch die Praktikanten oder junge Mitarbeiter gute Ideen, da sie auf Social Media und Netflix besonders viele Filme konsumieren. Selbst ein gutes Handy kann inzwischen zur Videoproduktion genutzt werden. In manchen Situationen, wie etwa bei Interviews, kann eine nicht ganz so professionelle Aufnahme sogar authentischer wirken. Beachten Sie während der Filmproduktion Phase jedoch, dass hohe Qualität immer unabdingbar ist.

#4 Vermeiden Sie Gegenlicht

Viele Anfänger machen den Fehler, beim Videodreh nicht auf die Beleuchtung zu achten. Da passiert es schnell, dass Sie eine Person vor dem Fenster platzieren und dann mit dem Filmen beginnen. So lässt sich mit dem Material aber vermutlich nicht viel anfangen, da das Tageslicht zu stark ist.
Achten Sie außerdem auf eventuell reflektierendes Licht, eine saubere Kameralinse und sogenannte „Halos“ rund um Lichtquellen, die bei Nacht auftauchen können. Sie benötigen Hilfe mit der Ausrüstung? Kontaktieren Sie uns!

#5 Experimentieren Sie mit außergewöhnlichen Perspektiven

Bei der Vielzahl an Videos, die im Internet kursieren, wird es immer schwieriger, hervorzustechen. Indem Sie eine außergewöhnliche Perspektive nutzen, gelingt es Ihnen jedoch, ein virales Video zu erstellen. Werden Sie hier kreativ und passen Sie die Perspektive gut an Ihr Produkt oder Ihre Botschaft an.
Zum Beispiel kann es eine lustige Idee sein, eine Art „versteckte Kamera“-Perspektive zu sein und Ihre Mitarbeiter oder mögliche Kunden positiv zu überraschen. Oder Sie nutzen die Kameraperspektive beim Dreh, um mit den Größenverhältnissen zu spielen.

#6 Bringen Sie Dynamik in den Film

Um Ihre Zuschauer zufriedenzustellen, ist es wichtig, dass im Film Dynamik herrscht, die Sie etwa durch kleine Überraschungsmomente erzeugen können. Aber auch der Zeitraffer ist eine gute Möglichkeit, um die Spannung zu halten. Wenn wir nämlich etwas sehen, das wächst oder sich verändert, werden wir naturgemäß neugierig. Zeigen Sie beispielsweise, wie sich das Produkt zusammensetzt, wie es wirkt oder wie ein produktiver Tag in Ihrem Büro im Zeitraffer aussieht.
Hinweis: Später können Sie auch mithilfe der Vertonung eine Extraportion Dynamik in den Film bringen und Spannung erzeugen.

Tipps für den Videoschnitt

Wichtige Tipps für den Videoschnitt.In der Postproduktion geht es darum, Ihr vorhandenes Videomaterial zu einem ansprechenden Film zusammenzuschneiden. Daher ist es wichtig, dass Sie jede Szene mehrmals drehen. Denn so haben Sie später ausreichend Auswahl. Sobald Sie sich Ihre Aufnahmen auf einem großen Bildschirm anschauen, werden Sie kleine Fehler oder Ungenauigkeiten bemerken, die Sie in dieser Phase der Videoproduktion ausmerzen können.

#7 Nutzen Sie Schnittbilder

Sollten Sie bei der Postproduktion merken, dass Ihnen Material fehlt, können sie sogenannte Schnittbilder nutzen. Diese können Sie sogar nach dem eigentlichen Dreh noch aufnehmen. Ein Beispiel dafür ist ein Interview: Wenn der Interviewpartner etwa an einer Stelle seltsam schaut oder gähnt, Sie die Szene aber dennoch benutzen möchten, können Sie eine Nahaufnahme seiner Hände zeigen, im Nachhinein eine kurze Aufnahme der Augenpartie drehen oder andere Details zeigen, bevor Sie wieder das ganze Bild nutzen.
Hinweis: Vermeiden Sie nach Möglichkeit Stock-Aufnahmen oder Dreharbeiten vor einem Green Screen, um im Video die Authentizität zu erhalten.

#8 Bringen Sie Text ins Bild

Auch der Text darf bei der Postproduktion Ihres Videos nicht fehlen. Dieser Schritt ist recht einfach zu implementieren. Hier geht es um Zitate, Logos, Untertitel oder informative Texte und Grafiken. Ebenfalls können Ihre URL oder eine Handlungsaufforderung am Ende des Filmes Teil des Textes sein. Achten Sie darauf, die passende Schriftart auszuwählen, die zu Ihrem Corporate Design passt. Die farbliche Gestaltung der Schrift ist ebenfalls ein wichtiges Thema. Bei jedem Frame muss ausreichend Kontrast bestehen, sodass der Zuschauer den Text leicht lesen kann.

Hinweis: Recherchieren Sie die Anforderungen für Ihr Video je nach gewünschter Plattform. Beispielsweise werden Videos auf Facebook häufig ganz ohne Ton angeschaut, sodass Untertitel besonders wichtig sind. Wichtig ist auch das Thumbnail-Bild, zu dem häufig Schrift gehört.

#9 Optimieren Sie den Ton

Ein weiterer Schritt in der Videoproduktion ist der Ton. Wenn Sie vor allem Ihre Mitarbeiter zu Wort kommen lassen möchten, ist ein Großteil des Tons bereits vorhanden. Aber in vielen Videos gibt es zusätzliche Erklärungen in Form von Voice-Overs und noch dazu eine gut gewählte musikalische Untermalung. Die folgenden Kriterien sind hier wichtig:

  • Die Lautstärke des Tons sollte im ganzen Video gleich sein
  • Passen Sie den Ton an die Message des Videos an
  • Optimieren Sie den Ton für verschiedene Geräte

Weitere Tipps für das Schneiden von Videos finden Sie hier.


Fazit: Nutzen Sie Ihre Kreativität für die Videoproduktion!

Wie Sie sehen, gibt es bei der Videoproduktion sehr viel zu beachten. Wichtig ist, dass Sie sich für jede Phase – also Vorproduktion, eigentliche Produktion und Postproduktion – ausreichend Zeit nehmen. Denn in der Filmproduktion sind Details oft ausschlaggebend. Sie werden sich ärgern, wenn Sie nicht ausreichend Material haben oder kleine Fehler übersehen haben, die Ihren Kunden jedoch sofort auffallen.
Lassen Sie sich von der Vielfalt der Möglichkeiten nicht überwältigen. Im Zweifelsfall ist es immer besser, den Dreh simpel zu halten. Nutzen Sie einen Drehort, der Ihnen bereits zur Verfügung steht, um die Kosten zu minimieren; fragen Sie bei Freunden und Verwandten nach einer guten Videokamera; und zögern Sie nicht, auch Ihre Mitarbeiter in die Videoproduktion mit einzubeziehen!
Der Schlüssel für ein gelungenes Video liegt in Ihrer Kreativität. Zögern Sie nicht, ein wenig zu experimentieren und sich so mit Ihrem Film von der Masse abzuheben!
Gern sind wir bei Fragen jeglicher Art für Sie da. Wir haben uns auf Marketing-Filme jeder Art spezialisiert und können Sie bei Ihren Projekten unterstützen. Dabei bieten wir verschiedenste Preisgestaltungen an, sodass Sie den Film an Ihr Budget anpassen können. Wenn Sie beispielsweise bereits ein Storyboard entwickelt haben, gehen wir dieses mit Ihnen durch und beraten Sie dazu, wie Sie daraus einen Film erstellen können. Alternativ übernehmen wir natürlich auch die Videoproduktion für Sie.
Falls Sie uns für eine Phase der Produktion beauftragen möchten, ist das ebenfalls eine Möglichkeit. In diesem Fall benötigen wir möglichst viel Material von Ihnen, um den vorhandenen Film optimieren oder Ihre Ideen für das Storyboard umsetzen zu können. Auch beim Schnitt Ihres Videos helfen wir Ihnen gern – kontaktieren Sie uns für ein Kennenlerngespräch!