Ablauf einer Werbefilmproduktion.

Bei der Werbefilmproduktion entsteht ein kurzer Film, der ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen im Allgemeinen anpreist. Der Ablauf dieser Filmproduktion ist immer gleich, denn nur mit der richtigen Vorbereitung kann ein guter Dreh gelingen. Und bis aus dem Filmmaterial schließlich ein guter Werbefilm entsteht, sind viele Schritte nötig.


Die Vorbesprechung liefert den Rahmen

Ehe die Videoproduktion anfangen kann, muss der Inhalt des Films festgelegt werden. Daher ist ein ausführliches Gespräch zwischen dem Auftraggeber und der ausführenden Agentur nötig. Ersterer hat normalerweise ein Werbekonzept, in das der Film sich einfügen sollte. Dies stellt er bei der Vorbesprechung vor und erklärt, was genau beworben werden soll. Die Agentur vergewissert sich, welche Zielgruppe der Spot ansprechen soll, und legt sich auf eine ansprechende Tonalität fest. Dies ist der Rahmen, in dem die Ideenfindung stattfindet.

Hat der Auftraggeber bereits früher schon Filme durch die Agentur drehen lassen, können die Profis den roten Faden wieder aufgreifen und die begonnene Geschichte weiterspinnen. Soll der Werbefilm für sich stehen, sind Unternehmer und Filmagentur ganz frei in der Ideenfindung – abgesehen davon natürlich, dass die Story des Films und seine Stimmung zum Unternehmen passen sollte. Der Auftraggeber kann eigene Ideen skizzieren, die Fachleute von der Agentur stellen aber auch selbst welche vor. Agenturen wie marketeins haben ein gutes Gespür und bringen die nötige Kreativität mit, um mit einem ideal zum Unternehmen passenden Werbespot für frischen Wind zu sorgen.
Die Ideenfindung sollte grundsätzlich im Hinblick auf die Zielgruppe stattfinden: Gerade jüngere Menschen lassen sich leicht von einem ausgefallenen Spot faszinieren und verblüffen. Ein solcher Werbefilm wird leicht über die sozialen Medien geteilt. Handelt es sich eher um ein konservativeres Publikum, sind derartige Experimente jedoch fehl am Platz. Allerdings kann und sollte immer eine kleine Geschichte erzählt werden, die bei den Zuschauern ein gutes Gefühl und den Wunsch nach Teilhabe auslöst: Happy Ends sind ein wichtiger Bestandteil der kurzen Filme, und die vermittelten Werte sollten positiv sein. Was als positiv empfunden wird, kann je nach Zielgruppe voneinander abweichen, daher erfordert dieser Arbeitsschritt eine Menge Fingerspitzengefühl und Empathie.


Das geschieht während der Vorproduktion

Sobald sich beide Parteien auf eine vielversprechende Idee geeinigt haben, folgt der nächste Schritt: Die Fachleute der Filmagentur schreiben das Drehbuch für den Werbefilm. Dieses enthält nicht nur die Handlung, sondern auch Hinweise auf die Stimmung, den Ton und die Farbgebung des Films, sodass klar wird, welche Gefühle transportiert werden sollen. Das Drehbuch beschreibt genau jeden Punkt der kommenden Produktion.
Der Kunde bekommt das Drehbuch und kann seine Gedanken dazu äußern; gegebenenfalls wird es dann umgearbeitet, bis es seinen Vorstellungen entspricht. Ist der Auftraggeber zufrieden, erstellt die Filmagentur das Storyboard, das in gezeichneten Bildern Schritt für Schritt den Ablauf der Szenen samt Hinweisen auf die geplante Kameraführung zeigt. Damit kann sich der Auftraggeber die Umsetzung bildlich vorstellen. Das Storyboard ist deshalb nötig, da Filmagentur und Unternehmer nach dem Drehbuch oft noch ganz unterschiedliche Vorstellungen haben: Es unterstützt also bei der Visualisierung des Projektes.


Die richtige Vorbereitung ist wichtig

Ist das Storyboard abgesegnet, erstellt die Agentur den genauen Drehplan mit Zeiten, Orten und Anweisungen. Außerdem ist eine ganze Reihe von weiteren Vorbereitungen zu treffen:

  • Das notwendige technische Equipment wird bereitgestellt.
  • Die Requisiten werden besorgt.
  • Die Drehorte werden gesichtet.
  • Gegebenenfalls wird eine Drehgenehmigung eingeholt.
  • Bei Bedarf werden Schauspieler und Sprecher gecastet.
  • Jeder Beteiligte erhält ausführliche Instruktionen.

Soll ein Produkt passend in Szene gesetzt werden, gibt es meist einige Strategien, mit denen es im Film besonders hübsch aussieht. Erst, wenn alles soweit vorbereitet ist wie irgend möglich, beginnen die Dreharbeiten.


So verläuft der Dreh eines Werbespots

Dank der umfangreichen Vorarbeiten verläuft der Dreh recht zügig. Erfahrene Regisseure der Agenturen sorgen für eine rasche Produktion, da sie den Schauspielern genaue Anweisungen geben und die Drehorte perfekt ausgeleuchtet und präpariert haben.

Die einzelnen Szenen werden mehrmals aufgenommen, damit die Cutter später genügend Material haben, aus dem sie wählen können.


In der Postproduktion wird das Material zum Film

Dem Schnitt fallen ganze Szenen zum Opfer – aber das ist nicht schlimm, da nach dem erfolgten Dreh viel Material vorliegt und der Werbefilm sowieso zu den kürzeren Unternehmensfilmen gehört. Durch geschicktes Aneinanderreihen der Bilder entsteht ein spannender und kurzweiliger Film. Er setzt die anfänglich entwickelte Idee ideal um und weckt im Zuschauer den Wunsch, das gezeigte Produkt zu besitzen, die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen oder mehr mit dem Unternehmen zu interagieren.
Dafür muss das Rohmaterial sorgfältig nachbearbeitet werden. In der Postproduktion erhält es ein ideal geeignetes Sounddesign: Musik spielt im Hintergrund, Geräusche werden hervorgehoben oder unterdrückt und Sprecherstimmen aus dem Off liefern Erklärungen. Dank der Farbkorrektur erstrahlen alle Farben des Werbefilms perfekt passend zum Thema und zur Stimmung.
In manchen Fällen werden Animationen in den Film eingefügt, die Dinge hervorheben und/oder erläutern. Dabei kann es sich um Informationen in Schrift- oder Zahlenform handeln, aber auch um kleine Bilder. Erst, wenn alle Einzelteile zusammengefügt sind, ist aus der Idee und dem Rohmaterial ein fertiger Werbefilm geworden. Der Kunde erhält ihn nun zur Abnahme und kann noch immer Änderungswünsche äußern.


Nach der Postproduktion folgt die Verbreitung

So läuft die Postproduktion von einem Werbefilm.Ist der Werbefilm schließlich fertig und abgenommen, kann er auf verschiedensten Kanälen verbreitet werden. Dass er auf der Video-Seite der Firmenwebsite hochgeladen wird, versteht sich von selbst. Er gehört zusätzlich auf andere Videoplattformen wie YouTube oder Vimeo. Weiterhin ist die Fernsehwerbung nach wie vor besonders wichtig: Hier sehen Tag für Tag und Abend für Abend unzählige Leute den Werbefilm und fühlen sich im besten Falle angesprochen. Unter Umständen eignet sich auch ein Kino für die Ausstrahlung.
Inzwischen zählen verschiedene Social-Media-Plattformen zu den wichtigsten Verbreitungskanälen für Werbefilme. Finden die Kunden und Interessenten den dort angezeigten Film spannend, witzig oder überraschend, fühlen sie sich berührt, informiert oder gut unterhalten, dann taggen sie Freunde und Bekannte darunter oder teilen den Werbefilm. Trifft der Film einen Nerv, kann es sein, dass die Zuschauer seine Verbreitung ganz allein in die Hand nehmen und dafür sorgen, dass der Spot auf positive Weise in aller Munde ist.


Fazit: Viele Einzelschritt führen zum idealen Werbefilm

Selbst wenn Werbefilme nur kurz sind und meist ganz mühelos aussehen, steckt eine Menge Arbeit darin. Vom Konzept über die Vorbereitungen und den Dreh bis zur Postproduktion und zur Verbreitung müssen viele Schritte sorgfältig ausgeführt werden.
Schludrige Produktion oder eine wenig spannende Idee werden in einer Zeit, in der Menschen so viele Videos konsumieren wie nie zuvor, umgehend abgestraft. Entsprechend ist es wichtig, die Produktion dieser kurzen Filme in die Hände von Fachleuten wie marketeins zu legen: So treiben sie den Erfolg des Unternehmens voran und entwickeln sich nicht zum peinlichen Eigentor.