Agenturmitarbeiter laufen und lachen

Hochwertige Industriefilme erstellen: So machen Sie Produkte „erzählbar“

Ein Industriefilm gibt einen tiefen Einblick ins Unternehmen, allerdings nicht für die Endkunden, sondern für mögliche Geschäftspartner, Zulieferer oder Hersteller. Das bedeutet, dass hier die „weichen“ Werte, die für das Storytelling in Unternehmensfilmen für die breite Masse wichtig sind, höchstens eine untergeordnete Rolle spielen: Hier zählen Fakten.


Definition Industriefilm

Man kann für den Industriefilm die Definition eines Imagefilms im B2B-Bereich geben. Er arbeitet das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens heraus, macht die Produktionsabläufe transparent und wirkt so als Werbefilm für mögliche neue Geschäftspartner.

So machen Sie Ihre Produkte erzählbar

Ein Industriefilm erzählt die Geschichte Ihres UnternehmensSie selbst kennen Ihre Produkte und alle Abläufe im Unternehmen so gut, dass Sie sich sicherlich fragen, wie Sie daraus einen spannenden Film für andere Geschäftsleute machen sollen. Das ist aber tatsächlich kein Problem: Was für Sie den Alltag darstellt, ist für andere Leute ein interessanter Einblick in eine andere Welt. Im Unterschied zum Imagefilm sind die Zuschauer, die Sie mit dem Industriefilm ansprechen möchten, selbst Fachleute, die sich in Ihrer Branche gut auskennen. Ihnen müssen Sie nichts über die unternehmenseigenen Werte oder die umfassenden Dienstleistungen für die Kunden erzählen – sie möchten greifbare Beispiele für die Fertigung in Ihrem Unternehmen sowie für die letztendlichen Produkte.
Nehmen Sie die Produktionsstätten in Ihrem Unternehmen im Hinblick auf den Filmdreh in Augenschein: Die wunderbare Regelmäßigkeit, mit der die Maschinen arbeiten, die präzisen Abläufe und die Handgriffe Ihrer Angestellten, die Meldungen über Rechner oder Tablet, wiederkehrende Signale, gedrückte Knöpfe, der Weg vom Rohstoff oder Teilprodukt bis zum fertigen Erzeugnis – alles passiert wie von Zauberhand, aber durch und durch logisch und wirtschaftlich. Das ist es, was Sie in Bilder umsetzen müssen. Richtig dargestellt erzeugen diese Bilder eine magnetische Wirkung auf den Zuschauer: Die gebändigte Kraft der Maschinen und die absolute Präzision der Geräte flößen Vertrauen ein. Das fertige Produkt ist nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern ein Triumph der Industrie, eine menschliche Schöpfung durch die Beherrschung der Technik.


Wichtige Punkte für die Konzeption eines Wirtschaftsfilms

Ein Film, der das Unternehmen gegenüber anderen Unternehmen der gleichen Branche repräsentieren soll, muss auf manche Füllelemente verzichten. Diese sind zum Beispiel für Imagefilme unabdingbar, da sie den Endkunden dabei helfen, eine persönliche Beziehung zum Unternehmen aufzubauen: Das sind doch die, die so nachhaltig produzieren, oder? Das ist im B2B-Bereich nicht notwendig; jeder Unternehmer, der sich für eine Zusammenarbeit mit Ihnen interessiert, kennt das Image Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke bereits: Image- und Werbefilme transportieren diese mit einer deutlich größeren Reichweite.


Der entscheidende Unterschied zwischen Imagefilm und Industriefilm

Industriefilme und Imagefilme unterscheiden sichZwar sind gute Beziehungen und Respekt auch die Grundlage einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen zwei Unternehmen, doch diese werden über andere Faktoren generiert. Die Arbeit muss hochwertig, professionell und reibungslos ablaufen, das Unternehmen sich durch absolute Zuverlässigkeit auszeichnen. Dies ist der Eindruck, den der Imagefilm vermitteln muss – und zwar vorwiegend durch Bilder, die bei der Arbeit aufgenommen werden (lächelnde Manager im Anzug kommen hier kaum vor). Tatsächlich ist das der wohl größte Unterschied zwischen einem Industrie- und einem Imagefilm. Während Letzterer (wahre) Behauptungen aufstellt und sie zur Verifikation mit Beispielen unterfüttert, besticht der Industriefilm mit Fakten, die kaum noch der Erläuterung bedürfen: Die Bilder und Aufnahmen sprechen für sich.


Stellen Sie die richtigen Fragen

Möchten Sie einen Wirtschaftsfilm in Auftrag geben, müssen Sie sich daher einige Fragen stellen, um seinen Rahmen festzulegen. Zu ihnen zählen:
• Wen genau möchte ich mit dem Film ansprechen?
• An welchen Aspekten der Produktion oder des Unternehmens allgemein ist meine Zielgruppe speziell interessiert – zeigt der Film die ganze Produktionskette oder beispielsweise nur Ausschnitte der Fertigung und das vollendete Produkt?
• Welches Grundwissen kann und muss ich bei den Zuschauern voraussetzen, damit ich sie nicht mit überflüssigen Erklärungen langweile?
• Was ist das Alleinstellungsmerkmal meines Unternehmens, womit trumpfe ich auf, was mache ich besser als die Konkurrenz – kurz: Was sollte ich besonders hervorheben, um mich als idealen Geschäftspartner zu profilieren?
• Welche Teile der Produktionsräumlichkeiten machen sich besonders gut in einem Film, welche sollten hingegen eher nicht gezeigt werden (hier spielt unter anderem auch die Modernität der eingesetzten Maschinen eine Rolle)?
Eine professionelle Filmagentur wie marketeins, die bereits auf langjährige Erfahrung mit Industriefilmen zurückblickt, geht diese Fragen selbstverständlich mit Ihnen durch und hilft Ihnen bei der Antwortfindung.


Wodurch zeichnen sich hochwertige Industriefilme aus?

Hochwertige Industriefilme haben eine klare MessageDer Industriefilm lebt von seiner klaren Botschaft: Er macht keine versteckten Andeutungen, arbeitet nicht mit Metaphern und verzichtet auf blumige Aussagen. Er liefert Fakten und Details, dank derer sich der Zuschauer ein klares Bild machen kann und die ihm bei der Einordnung des Unternehmens als möglichem Geschäftskontakt helfen. Er bringt größtmögliche Transparenz in die Abläufe der Produktion, ohne dass Geschäftsgeheimnisse verraten werden.
Der Industriefilm wirkt umso besser, je unmittelbarer er ist. Das bedeutet, dass der Dreh direkt in den Werkhallen des Unternehmens stattfindet: Die Maschinen werden bestmöglich ausgeleuchtet und die Fertigungsvorgänge aus verschiedenen Winkeln so aufgenommen, dass dem Zuschauer keine Fragen mehr bleiben. In der Postproduktion können verschiedene Effekte eingesetzt werden, um Akzente zu setzen. Auf Wunsch kann das Video auch mit Musik hinterlegt werden.
Neben den Aufnahmen aus der Fertigung können im Laufe der Filmproduktion verschiedene Ergänzungen hinzugefügt werden. Erlaubt ist alles, was die Erklärung verfeinert, die die Zuschauer suchen. Zum Einsatz kommen zum Beispiel Statistiken, Animationen, textliche oder gesprochene Erläuterungen zu dem, was der Film gerade zeigt, oder Fakten zu den Maschinen im Bild. In manchen Fällen lassen sich auch Bilder aus dem Archiv verwenden, wenn nämlich die Entwicklungsgeschichte der Produktion der Werbewirkung für Geschäftspartner zuträglich sein kann. Ob das der Fall ist, wird im Vorfeld mit der Filmagentur geklärt, die die Produktion des Videos übernimmt.
Ein guter Industriefilm lässt sich auf vielen Plattformen verbreiten. Da ist einmal die eigene Website, auf der der Film natürlich im Bereich für Geschäftskunden zu sehen ist, aber auch an anderen Stellen, an denen er passt. Weiterhin sind Messen, auf denen das Unternehmen sich präsentiert, ein möglicher Einsatzort – hier kann der Film auf Monitoren oder Tablets in Dauerschleife laufen. Er kann bei Vorträgen zur Veranschaulichung des Gesagten dienen. Vor allem aber können Sie den Film auch bei YouTube bewerben lassen. Durch die Einstellung auf eine bestimmte Branche und/oder Region sorgen Sie dafür, dass vor allem solche Leute ihn sehen, die davon einen Mehrwert haben.