Beispiele und Tipps für virales Guerilla-Marketing im Social Media Bereich.

Soziale Medien dürfen heute in keinem Unternehmen mehr fehlen. Denn beinahe alle Zielgruppen lassen sich über Facebook, Instagram & Co. erreichen. Doch viel zu viele Firmen haben keinen eigenen Experten für Social Media und halten sich daher nicht an die entsprechenden Regeln. Hier stellen wir Ihnen wichtige Tipps und gelungene Beispiele für virales Marketing im Social Media Bereich vor!


Was ist Guerilla-Marketing?

So erklärt man Guerilla-Marketing.Zunächst einmal ist es wichtig, den Begriff „Guerilla-Marketing“ zu verstehen. Ähnlich wie bei den bekannten Kämpfern ist das Überraschungselement zentral. Denn wenn Sie sich einmal vorstellen, wie Ihr eigener Feed auf sozialen Medien aussieht, ist es nicht leicht, dort herauszustechen. Indem Sie sich an die Kunden „anschleichen“ und diese im richtigen Moment mit einer positiven Werbebotschaft überraschen, haben Sie höhere Chancen darauf, dass diese Ihre Seite besuchen oder einem anderen Call-to-Action folgen. Es geht darum, die potenziellen Kunden durch innovative Methoden an Ihrem Produkt zu interessieren oder auch ungewöhnliche Marketing-Ideen zu nutzen. Beispielsweise könnten Sie Videos nutzen, in denen Kunden Ihr Produkt auf eine lustige Art testen, oder in denen besondere Soundeffekte zum Einsatz kommen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt am Guerilla Marketing besteht darin, dass Sie mit unkomplizierten Mitteln und zu geringen Kosten einen gewünschten Effekt erzielen. Dabei ist Storytelling sehr wichtig, denn schließlich möchten Sie die potenziellen Kunden auf einer emotionalen Ebene ansprechen. Außerdem sollten Sie die Tatsache nutzen, dass Social Media interaktiv sind. Verteilen Sie also Ihren Hashtag, lassen Sie Ihre Follower per Live-Video an Interaktionen teilnehmen oder fordern Sie Kunden dazu auf, ihre eigenen Videos auf Ihrer Seite hochzuladen.
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Wann geht das Marketing viral?

Durch Guerilla Marketing haben Sie außerdem die Chance, in den sozialen Medien viral zu gehen. Das bedeutet, dass Ihre Kampagne, Ihr Werbefoto oder Ihr Video innerhalb von wenigen Tagen zahlreiche Klicks erhält. Auch Kommentare, Shares, Likes und Reposts sind in der Welt der Social Media unerlässlich. Es gibt verschiedene Meinungen dazu, ab wann man „viral geht“. Auf der internationalen Ebene sind inzwischen mehr als 5 Millionen Klicks erforderlich, um diesen begehrten Titel zu erhalten.

Im Marketing kommt es allerdings ganz darauf an, wie groß Ihr Unternehmen ist, wo es sich befindet und wie Ihre Zielgruppe aussieht. Wenn Sie Ihr Produkt oder Ihren Service zum Beispiel nur innerhalb Ihrer Heimatstadt anbieten, sind mehrere Tausend Klicks oder Interaktionen bereits ein großer Erfolg. Auf YouTube kann eine deutschlandweite Kampagne gut und gern 1 Million Ansichten erreichen und erhält dann den Titel viral. Auf Facebook sind Sie vielleicht schon mit mehreren Hundert Likes viral.

Ähnlich wie es bei einem Virus der Fall ist, sollten Sie Ihr Marketing so gestalten, dass es sich von ganz allein in der Bevölkerung ausbreitet. Sei es durch Mund-zu-Mund-Propaganda, das Teilen auf sozialen Medien oder besondere Interaktionen offline und online, Sie möchten die größtmögliche Aufmerksamkeit innerhalb Ihrer Zielgruppe erreichen.

Tipp: Definieren Sie Ihre Zielgruppe genau, bevor Sie das virale Marketing für Ihre sozialen Medien entsprechend planen.


Beispiele für erfolgreiches Guerilla-Marketing

Verschiedene Varianten des Guerilla-Marketings

Der Begriff Guerilla-Marketing wurde in den 1980er Jahren in den USA geprägt. Inzwischen handelt es sich um einen festen Bestandteil. Dementsprechend hat sich eine Vielzahl an verwandten Methoden gebildet, die Sie hier in der Übersicht sehen:

Art des Guerilla-MarketingsBesonderheiten
Ambush MarketingWie ein Trittbrettfahrer hängen Sie sich an aktuelle Debatten
Buzz MarketingSie stellen privaten Personen Produktproben zur Verfügung und lassen diese bewerten
Ambient MarketingJe nachdem, wo sich für Sie wichtige Multiplikatoren aufhalten, werben Sie zielstrebig an bestimmten Orten
Moskito MarketingDiese Variante ist ideal für kleinere Unternehmen, die die Schwäche ihrer großen Konkurrenten ausnutzen möchten


Beispiele für das Ambush Marketing

Für alle Unternehme, die beim Marketing Kosten sparen wollen, ist diese Variante geeignet. Hier müssen Sie gar nicht unbedingt neuen Content erstellen, sondern können sich wie ein Trittbrettfahrer an aktuelle Debatten hängen. Nutzen Sie Hashtags, die im Trend liegen, oder geben Sie eine lustige Meinung zu politischen Geschehnissen ab. Dies funktioniert zum Beispiel beim Autovermieter Sixt sehr gut. Auf den Plakaten geht diese Firma immer wieder auf tagesaktuelle Geschehnisse ein und kombiniert diese mit der Werbung für Leihwagen.
Informieren Sie sich, wann wichtige Messen oder Konferenzen zu Ihrem Thema stattfinden, und posten Sie auf Ihren sozialen Medien Beiträge dazu, die aus der Masse herausstechen. So müssen Sie nicht aktiv neue Follower suchen, sondern werden automatisch gefunden.

Tipp: Machen Sie sich auch die verschiedenen „Welttage“ zu Nutzen. Wenn Sie beispielsweise Eis verkaufen, ist der dritte Sonntag im Juli für Sie zentral, denn dann ist International Ice Cream Day.


Beispiele für das Buzz Marketing

Ein Beispiel für Ambient Marketing.In dieser Variante möchten Sie einen „Buzz“, also einen positiven Wirbel um Ihr Produkt kreieren und nutzen dabei private Personen. Gute Beispiele sind Tupperpartys, bei denen sich das Produkt auf privaten Partys geradezu von selbst vermarktet. Heutzutage sind die zahlreichen Blogs eine weitere gute Möglichkeit dafür, Privatpersonen zum Produkttesten einzuladen. Diese haben eine treue Leserschaft, die bei positivem Test den Links zu Ihrer Seite folgen wird.
Immer mehr Blogger und Influencer, die hier zentral für Sie sind, sind ausschließlich auf sozialen Medien aktiv. Überlegen Sie sich, welchen Personen Ihre Zielgruppe folgt, und versuchen Sie, einflussreiche Personen zum Testen Ihres Produkts zu bewegen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein Gewinnspiel zu organisieren. Gehen Sie dafür wie folgt vor:

  • Posten Sie auf den sozialen Medien, wie viele Preise Sie vergeben und was Ihre Fans tun sollen (zum Beispiel den Post teilen oder einen Kommentar hinterlassen)
  • Nutzen Sie einen Hashtag, der im Gedächtnis bleibt, um die Kampagne zu bewerben
  • Verlosen Sie eine bestimmte Anzahl von Produkten unter den Bewerbern
  • Bitten Sie um eine Bewertung des Produkts oder um ein Foto des Produkts, in Kombination mit dem Hashtag

Beispiele für das Ambient Marketing

Beim Ambient Marketing ist zentral, zu wissen, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält. Finden Sie heraus, auf welchen Blogs, in welchen Gruppen oder auf welchen Profilen in den sozialen Medien die Influencer oder Multiplikatoren unterwegs sind, die Sie erreichen möchten.
Wichtig ist, dass Sie die entsprechenden Orte nicht mit Werbung überladen, sondern an die Guerilla-Prinzipien denken. Freche, lustige, unerwartete und kreative Werbespots oder Kommentare werden sicherlich wertgeschätzt. Sie können außerdem dafür bezahlen, dass Facebook oder Instagram Ihre Werbung genau dort anzeigt, wo sich Ihre Zielgruppe befindet.


Beispiele für das Moskito Marketing

Diese Variante ist für kleine Unternehmen geeignet, die nicht gegen ihre elefantengroßen Mitbewerber ankommen. Aber wie ein Moskito können Sie den Gegner mit einem Stich, der gut sitzt, aus der Ruhe bringen und so „gewinnen“. Das bedeutet, dass Sie mit bescheidenen Mitteln die scheinbar übermächtige Konkurrenz übertrumpfen.
Dafür sollten Sie in einer Nische unterwegs sein oder ein gutes Argument dafür haben, warum Ihr Unternehmen unschlagbar ist. Negativwerbung ist in Deutschland nämlich nicht erlaubt. Ein Beispiel ist der Anbieter Modomoto, der einen speziellen Shopping-Service für Männer anbietet und damit eine wichtige Marktnische bedient.
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Fazit: Social Sharing als Ziel

Das Social Sharing ist der wichtigste Parameter.Wie immer in der Werbung ist auch beim Guerilla Marketing auf sozialen Medien das Ziel, einen Kommunikationsprozess zu starten und bei potenziellen Kunden in Erinnerung zu bleiben. Letztendlich geht es auch darum, im Sinne der Mund-zu-Mund-Propaganda dafür zu sorgen, dass die Kunden selbst neue Kunden anwerben. Nutzen Sie unkomplizierte, kostengünstige und effektive Werbemaßnahmen in Kombination mit Social Media, um viral zu gehen – kontaktieren Sie uns für ein Angebot!