Imagefilm Kosten: Welches Budget sollte man für die Imagefilmproduktion einplanen?

Imagefilm Kosten: Welches Budget sollte man für die Imagefilmproduktion einplanen?

Imagefilm Kosten

Imagefilme sind eine großartige Möglichkeit, für Ihr Unternehmen Werbung zu machen, denn dort stellen Sie es vor, präsentieren die Unternehmensphilosophie, Ihre Produkte und Marke und Ihre Werte. Sie unterstreichen in einem kurzen Film die Besonderheiten Ihres Unternehmens mit dem Ziel, ein positives Image bei potenziellen Kunden zu hinterlassen. Aber welches Budget sollte man für einen Imagefilm einplanen und welche Faktoren bestimmen den Preis?

Dokumentarische vs. Szenische Imagefilme

Die Kosten für einen Imagefilm sind davon abhängig, wie aufwändig Sie ihn gestalten möchten. Sie sollten den Imagefilm auf das Budget Ihres Unternehmens abstimmen. Wenn Sie ein geringeres Budget zur Verfügung haben, können Sie sich für eine weniger aufwändigere Variante des Storytellings entscheiden. So können Sie den dokumentarischen Ansatz des Storytellings dem des eines szenischen Ansatzes vorziehen, um Kosten zu sparen.  

Beim dokumentarischen Ansatz, der weniger kostenintensiv ist, werden Einblicke in das Arbeitsumfeld und die echten Mitarbeiter des Unternehmens gewährt, was den Vorteil hat, dass sich der Zuschauer ein authentisches Bild von dem realen Arbeitsalltag machen kann. Die Variante des szenischen Imagefilms ist kostenintensiver, weil dort eine extra Location und Darsteller benötigt werden. Allerdings ermöglicht dieser Ansatz ein breiteres Spektrum an Kreativität.

Ein szenischer Imagefilm ist gestaltet wie ein Werbespot oder ein Kurzfilm für das Kino. Es kommen Schauspieler zum Einsatz, ein Drehbuch wird entwickelt, Drehorte werden gesucht und vieles mehr. Der Drehort ist dabei flexibel. Er kann im Freien, in Mietstudios oder vor einem Greenscreen stattfinden. Auch Animationsfilme sind eine Möglichkeit für einen szenischen Imagefilm. Der Nachteil bei einem szenischen Imagefilm ist jedoch, dass Studio, Casting, Regisseur, Maskenbildner und Schauspieler mit zusätzlichen Kosten verbunden sind.

Faktoren, die die Kosten eines Imagefilms bestimmen

Der Preis für einen Imagefilm hängt davon ab, wie aufwändig die Produktion gemessen an der Anzahl der Drehtage sowie der Erfahrung und Größe des Filmteams ist. Dieser Umfang hängt aber auch davon ab, wie realitätsnah und authentisch der Film ist (z.B. als Reportage oder Dokumentarfilm) oder wie künstlich inszeniert der Film eine fiktive Realität zeigt (szenischer Spielfilm mit Schauspielern, Studio, Hochglanz-Werbeproduktion).

Darüber hinaus können Zusatzleistungen wie Schauspieler, Reisekosten, Miete der Räumlichkeiten, spezielle Aufnahmetechnik (Kamera, Licht, Drohne) und eine aufwendige Postproduktion mit vielen langen Interviews, die geschnitten werden müssen, Animationen (schematisch 2D oder fotorealistisch 3D), gute, eigens komponierte GEMA-freie Musik und Sprecher den Preis mitbestimmen.

Imagefilme sind Dienstleistungen und kein fertiges Produkt. Der Anteil der Fixkosten ist daher gering, der Anteil der variablen Kosten jedoch sehr hoch, da der individuelle Arbeitsaufwand und die von einer Videoproduktionsfirma eingesetzte Technik von Ihren Zielen abhängen. Wie viel kostet zum Beispiel ein dreiminütiges Unternehmensvideo?

Das ist nicht leicht zu sagen: Man kann mit demselben Budget sowohl einen 10-minütigen Film wie eine Reportage oder eine dokumentarische Videoproduktion als auch einen 30-sekündigen Film, wie einen aufwendigen Werbespot, produzieren. Die Kosten pro Filmminute hängen also eher davon ab, wie viel in der Laufzeit des Films zu sehen ist und wie aufwändig das Gesehene gestaltet wurde. Es ist auch zu bedenken, dass der Preis zum einen von der Anzahl der Drehtage und zum anderen von der Ausstattung bzw. dem Leistungsumfang abhängt.

 

Die Kosten eines Imagefilms - von der Vor- bis zur Postproduktion – können je nach Konzept, Einsatz der Schauspieler und Zweck zwischen 2.500 € und 25.000 € liegen. Weiter finden Sie mehr Infos über die Kosten für die einzelnen Produktionsschritte.

 

Imagefilm Kosten: die einzelnen Produktionsschritte

Imagefilme Arten

Für das erfolgreiche Gelingen eines Imagefilms sind vier Schritte notwendig: die Vorproduktion, die Dreharbeiten, die Postproduktion und die Vermarktung.

1. Vorproduktion

Die Vorproduktion beinhaltet alle vorbereitenden Schritte, die zwischen Vertragsabschluss und Drehbeginn durchgeführt werden müssen. Dies sind Zusammenstellung des benötigten Filmteams, Casting von Schauspielern, Abstimmung mit dem Kunden und Konzepterstellung.

Der Videoproduzent stellt das richtige Filmteam speziell für die Anforderungen der Produktion zusammen und plant die Logistik für die Dreharbeiten. In der Branche ist es üblich, mit Freelancern zu arbeiten. Das Team wird pro Kopf auf der Basis von Tagessätzen berechnet. Die Arbeit mit einem guten Filmteam ist sehr wichtig und daher meist der größte Kostenfaktor des Imagefilms.

Das Videoproduktionsteam nutzt seine Kontakte zu den Agenturen und wählt gemeinsam mit diesen die Schauspieler für die Kampagne aus. Dabei ist es wichtig, ausreichend Zeit einzuplanen, denn das richtige Gesicht für eine Kampagne zu finden, kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Die kreative Phase der Konzepterstellung für den Imagefilm ist ebenfalls Teil der Vorproduktionsphase. Falls erforderlich, wird ein Storyboard erstellt. Für das Fernsehen wird in der Regel ein sogenanntes "Treatment" verwendet. Je nach Drehbuch wird ein Sprechertext geschrieben.

Sowohl die Auswahl der Schauspieler als auch das Konzept oder der Sprechertext werden vor den Dreharbeiten mit dem Auftraggeber abgestimmt. Ziel der Vorproduktion ist es, dass das Team genau weiß, welche Szenen wann, zu welcher Zeit, an welchem Ort und mit welchem Schauspieler während der Produktion gedreht werden. Der Kunde erhält im Vorhinein genaue Informationen darüber, was produziert wird und welchen Inhalt der Film haben wird.

Für die Kosten der Vorproduktion eines Imagefilms sollte sich auf eine Preisspanne von etwa 1.000 bis 12.000 € eingestellt werden.  

2. Dreharbeiten

Die Location

Wenn der Planungsprozess und die Vorbereitungen abgeschlossen sind, folgt die filmische Umsetzung des Konzepts und es werden alle notwendigen Filmaufnahmen für den Imagefilm erstellt. Nun wird der Drehort festgelegt, die Crew zusammengestellt und die notwendige Technik bereitgestellt.

Die Festlegung auf den Drehort erfolgt bereits in der Vorproduktion, während die Kosten dafür erst während der Dreharbeiten entstehen. Für die visuelle Unterstützung der durch den Imagefilm vermittelten Botschaft, stellen die eigenen Räumlichkeiten des Unternehmens selbstverständlich die günstigste Wahl dar.

So könnte der Imagefilm im eigenen Unternehmen, in den eigenen Büros und Produktionshallen gedreht werden und somit keine Kosten für Location und Requisiten verursachen. Entscheidet man sich jedoch dafür, ein Objekt anzumieten, so fallen schnell 800 bis 2.000 € Tagesmiete für z.B. ein Gebäude an.

Gegebenenfalls müssen auch Kosten für Requisiten und Kostüme eingeplant werden, für die aufgrund der großen Bandbreite keine Beispielpreise angegeben werden können.

So, wie bei der Wahl des Drehortes das eigene Firmengelände die günstigste Variante ist, können auch vorhandene Mitarbeiter als Darsteller im Imagefilm auftreten. Zudem kann der Firmenchef selbst ein Interview geben oder die Rolle des Sprechers übernehmen und ebenfalls keine zusätzlichen Kosten verursachen.

Sollen hingegen professionelle Schauspieler und Sprecher für die Filmproduktion engagiert werden, können deren Honorare je nach Erfahrung und Bekanntheitsgrad stark variieren. Für einen Schauspieler fallen beispielsweise Kosten in Höhe von 500 bis 900 Euro pro Drehtag an, wobei in Ausnahmefällen mit bis zu 15.000 Euro gerechnet werden kann.

Professionalität bestimmt den Preis

Es ist zu beachten, dass die Imagefilm Kosten ganz andere Dimensionen annehmen können, wenn ein großer Prominenter mit seinem Gesicht für die neue Unternehmenskampagne werben soll. Ist darüber hinaus ein professioneller Sprecher für die Vertonung des Imagefilms vorgesehen, ist je nach Bekanntheitsgrad und Anzahl der zu sprechenden Worte mit zusätzlichen Kosten von 500 bis 2.000 Euro zu rechnen.

Egal, ob man sich für ein dokumentarisches oder szenisches Konzept entscheidet, man braucht immer eine Crew, um das Drehprojekt zu bewerkstelligen. Neben der Kameraführung sind auch die richtige Beleuchtung und eine gute Tonqualität wichtig, so dass zu einer solchen Crew mindestens ein Tonassistent und ein professioneller Beleuchter gehören müssen.

Für diese Personen fällt ein ungefähres Honorar von 2.000 € pro Tag an. Wenn bei größeren Projekten mit szenischem Aufbau zusätzlich Personal für Regie, Kameraassistenz, Maske, Kostüme und Catering benötigt wird, belaufen sich die Gesamtkosten pro Drehtag bereits auf rund 6.030 €.

Das Equipment

Imagefilm Equipment Kosten

Für den Gesamtpreis des zu drehenden Imagefilms spielt auch die verwendete Technik eine wichtige Rolle. Die Kosten für das benötigte Equipment steigen je nach Anforderungen, wie z. B. dem zu erzielenden Look, der je nach Verwendungszweck benötigten Auflösung, dem Wunsch nach Luftaufnahmen mit einer Drohne oder auch dem Einfangen verschiedener Perspektiven mit mehreren Kameras. Im Allgemeinen können die Kosten zwischen 600 und 2.000 € pro Drehtag veranschlagt werden.

Für die Gesamtkosten der Dreharbeiten eines Imagefilms spielen die Drehtage eine wichtige Rolle. Diese sind unter anderem abhängig von den Qualitätsanforderungen, der Anzahl der Drehorte und Szenen sowie deren Komplexität. Für eine kleine Filmproduktion in der eigenen Firma, an einem Drehtag und ohne professionelle Schauspieler und Sprecher, können sich die Kosten auf etwa 2.800 € belaufen.

Zusätzlich können allerdings noch Kosten hinzukommen, je nach Wahl des professionellen Equipments (Kamera, Licht, Ton, Kamerakran, Drohnen etc.). Jede professionelle Filmproduktion arbeitet mit unterschiedlichen Kameras und daher sollten Sie sich bei der Wahl der für Sie geeigneten Technik von dem Filmproduzenten entsprechend beraten lassen. Weitere Kosten, die hinzukommen könnten, sind Reisekosen, die entweder pro Team oder pro Mitarbeiter abgerechnet werden.

3. Postproduktion

Nach Abschluss der Dreharbeiten wird aus dem Filmmaterial in der Postproduktion der endgültige Imagefilm erstellt. Dieser nachbereitende Schritt umfasst den Filmschnitt, die digitale Nachbearbeitung und die Tongestaltung für die Aufbereitung des Filmmaterials zur Umsetzung des Konzepts.

Zu Beginn der Postproduktion fallen sehr viele Aufnahmen an, die gründlich gesichtet werden müssen. Dabei müssen Szenen, die für das endgültige Video unbrauchbar sind, aussortiert werden, während Aufnahmen, die benötigt werden, ausgewählt und zu einer sinnvollen Abfolge zusammengefügt werden müssen. Diese stimmige Abfolge, inklusive des richtigen Tempos und Rhythmus, ergibt den sogenannten Rohschnitt, der die zu erzählende Geschichte in einem harmonischen und logischen Gesamtbild präsentiert.

Vor allem Zeit- und Ortssprünge müssen nachvollziehbar dargestellt werden, bevor das Video perfektioniert werden kann. Hierfür können verschiedene Schnitttechniken, wie Überblendung oder Splitscreen eingesetzt werden.

Nach dem Filmschnitt wird durch die digitale Nachbearbeitung ein weiterer Schritt zur Fertigstellung des Imagefilms erzielt, bei dem zahlreiche Features optimiert werden können. So können zum Beispiel verwackelte Bilder durch eine Videostabilisierung für die Verwendung vorbereitet werden. Es können auch unerwünschte Elemente entfernt oder Effekte und Animationen hinzugefügt werden.

Auch die Farbkorrektur ist ein weiterer sehr wichtiger Aspekt der digitalen Postproduktion. Ein bestimmter Look kann beispielsweise eine gewünschte Emotion erzeugen. Damit der gewünschte Look erzielt wird, kann beispielsweise die Kontrasteinstellung verändert werden.

Um einen wirkungsvollen Imagefilm zu erstellen und die gewünschte Atmosphäre der dargestellten Situationen zu verstärken, spielen nach der visuellen Aufbereitung auch der Soundtrack oder die Hintergrundmusik eine wichtige Rolle. Zunächst werden die Tonspuren optimiert und angepasst, z.B. werden Geräusche bereinigt und Übergänge gestaltet.

Darüber hinaus wird in der Regel GEMA-freie Musik aus einer Vielzahl von Angeboten ausgewählt und mit zusätzlichen Soundeffekten versehen, um beim Betrachter die entsprechenden Emotionen zu erzeugen.

Für die Postproduktion ist insgesamt mit etwa zwei bis zehn Tagen zu rechnen. Man kann demzufolge eine Preisspanne von ca. 1.500 € bis 7.500 € für diese Phase einplanen.

4. Vermarktung

Den richtigen Kanal finden

Auch der beste Imagefilm mit der hochwertigsten Produktion kann nicht erfolgreich sein, wenn er nicht in den entsprechenden Kanälen an die richtige Zielgruppe ausgespielt wird. Daher sollte sich darum bemüht werden, möglichst viel Aufmerksamkeit zu erregen und eine große Reichweite aufzubauen.

Sie benötigen eine gute Marketingstrategie und sollten neben den herkömmlichen Offline-Maßnahmen auch Ihre Unternehmenswebsite und Social Media mit einbeziehen.

Imagefilm Preise

Die richtige Plattform für die entsprechende Zielgruppe

Sie können eine Vielzahl von Plattformen für die gezielte Verbreitung eines Imagefilms durch Social Media nutzen, die unterschiedliche Anforderungen an Inhalt und Format zur Verfügung stellen.

In der Regel ist es ratsam, das Video zunächst auf die unternehmenseigene Facebook-Seite hochzuladen, wobei auch ein Budget für die Bewerbung des Beitrags eingeplant werden muss. Neben der Nutzung zahlreicher weiterer Kanäle wie LinkedIn, XING, Twitter oder Snapchat kann vor allem das Teilen auf YouTube zu einem wichtigen Erfolgsfaktor werden, da Videos von dieser Plattform auch in den Rankings anderer Suchmaschinen wie Google angezeigt werden können. Es empfiehlt sich daher, das Vorschaubild, die Beschreibung und die Keywords entsprechend zu optimieren.

Entsprechend des gewählten Umfangs der durchzuführenden Aktivitäten zur Vermarktung eines Imagefilms, ist bezüglich der Kosten für die Vermarktung ein Budget von 300 bis 5.000 € einzuplanen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass von der Vorproduktion bis zur abschließenden Postproduktion und Vermarktung des Imagefilms zahlreiche Arbeitsschritte notwendig sind. Bereits kleine Stellschrauben können in der Budgetplanung erhebliche Kalkulations- unterschiede bewirken, die sogar zu einer Variation der Imagefilm Kostenspanne von 2.500 € und 25.000 € führen kann.

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